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Version: 4.1 (2026-H2)

Microsoft 365 Copilot

primedocs ist mit Microsoft 365 Copilot kompatibel.

Damit die Effizienzsteigerung durch Copilot mit dem Mehrwert von primedocs rund ums Corporate Design genutzt werden kann, müssen die Vorlagen entsprechend optimiert werden. Dieser Abschnitt fasst die Best Practices für die Vorlagengestaltung zusammen.

PowerPoint

Die erfolgreiche Integration von Microsoft Copilot in PowerPoint Vorlagen erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und Beachtung spezifischer technischer Anforderungen. Basierend auf praktischen Erfahrungen sind folgende Punkte essentiell:

Die Vorlage: Das Fundament für Copilot

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Folienmaster der PowerPoint-Vorlage. Copilot analysiert die verfügbaren Layouts im Master, um zu entscheiden, wie die angeforderten Inhalte am besten dargestellt werden können.

  • Strikte Benennung der Folienlayouts:
    Copilot verlässt sich auf vordefinierte englische Namen für die Folienlayouts, um deren Zweck zu verstehen. Wenn die Layouts "Benutzerdefiniertes Layout 1" heissen, kann der Assistent nichts damit anfangen. Man muss die Layouts im Folienmaster daher gemäss den Microsoft-Vorgaben benennen. Die wichtigsten sind:
    • Title Slide (Titelfolie)
    • Title + Content (Titel und Inhalt)
    • Section Header (Abschnittsüberschrift)
    • Two Content (Zwei Inhalte)
    • Comparison (Vergleich)
    • Title Only (Nur Titel)
    • Blank (Leer)
  • Vielfalt bei den Layouts anbieten:
    Copilot wählt das passende Layout oft basierend auf der Länge des zu generierenden Textes aus. Wenn viel Inhalt für eine Folie angefordert wird, sucht Copilot nach einem Layout mit einem grossen Inhalts-Platzhalter. Daher sollten mehrere Varianten gängiger Layouts erstellt werden. So kann man beispielsweise "Titel + Inhalt"-Folien mit unterschiedlich grossen Textfeldern oder Layouts mit zwei, drei oder vier Inhalts-Platzhaltern anbieten.

Umgang mit Design-Elementen

Ein häufiges Problem ist, dass Copilot versucht, rein dekorative Formen und Grafiken mit Text zu füllen. Dies kann das visuelle Erscheinungsbild der Marke stören.

  • Herausforderung:
    Aktuell gibt es noch keine offizielle Funktion, um eine Form explizit als "nicht für Text vorgesehen" zu markieren. Copilot kann also irrtümlicherweise ein Design-Element für einen Platzhalter halten.
  • Mögliche Lösungsansätze (Workarounds):
    • Im Folienmaster verankern:
      Rein dekorative Elemente sollten direkt auf den Master-Layouts platziert werden anstatt auf den einzelnen Folien. Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Copilot sie als bearbeitbare Inhalte interpretiert. Noch besser speichert man sie als Bild ab (siehe nächster Eintrag).
    • Als Bild speichern:
      Komplexe Design-Elemente kann man gruppieren, als Bild (z. B. im PNG-Format) speichern und dieses Bild wieder in den Folienmaster einfügen. Bilder werden von Copilot seltener fälschlicherweise mit Text gefüllt.

Referenzen

Word

Bei Word muss sichergestellt werden, dass die relevanten Formatvorlagen als Built-In Styles realisiert sind. Dadurch wendet Copilot innerhalb eines primedocs Dokuments die richtigen Formatvorlagen an.

Falls via Copilot ein neues Dokument generiert wird, basiert dieses jeweils auf dem Normal.dotm. Falls entsprechend primedocs Styles verwendet werden sollen, muss das Normal.dotm überschrieben werden aus einer primedocs Vorlage.

Outlook

Bei Outlook sind keine besondere Konfigurationen notwendig.

Excel

Bei Excel sind keine besonderen Konfigurationen notwendig.